Advent in der „Goldstadt“

38. „Goldener Pforzheimer Weihnachtsmarkt“ spricht alle Sinne an

15.12.2009 - Die Farbe Gold – unübersehbar dominiert sie auf dem Pforzheimer Weihnachtsmarkt. Und dies zurecht! Schließlich besitzt die „Pforte zum Schwarzwald“ einen ausgezeichneten Ruf als „Goldstadt“, und das adventliche Marktgeschehen firmiert unter dem Namen „Goldener Pforzheimer Weihnachtsmarkt“.

In der Adventszeit spricht das Treiben auf dem Marktplatz und in der Fußgängerzone alle Sinne an. Ein herrlicher Duft von frisch gebrannten Mandeln konkurriert mit dem großen Angebot an Leckereien, die sich unaufhörlich in das Blickfeld des Betrachters schieben. Rund 70 Händler offerieren ihre Waren – und dabei gibt es allerhand zu entdecken. Nicht nur, dass kunsthandwerkliche Waren wie Christbaumschmuck und Krippenfiguren um die Gunst der Käufer buhlen, auch Kerzen oder Honig wollen den Besitzer wechseln.

Zu den Besonderheiten der Region gehören die „Dambedeis“. Dambedeis? Während der Besucher aus Hamburg, Hessen oder Nordrhein-Westfalen noch rätselt, weiß es der Pforzheimer längst. Dabei handelt es sich um ein vorweihnachtliches Gebäck aus Hefe in Männchenform. In anderen Regionen Deutschlands gibt es ähnliche Ausformungen, die „Klausenmann“, „Stutenkerl“ oder „Weckmann“ genannt werden. 500 dieser „Teiglinge“ wurden bei der Eröffnung des 38. Goldenen Pforzheimer Weihnachtsmarkts an Kinder verteilt.

Gemeinsam mit dem Winterspektakel „City on Ice“ – einer Eisbahn mitten auf dem Marktplatz – bietet der Weihnachtsmarkt so eine stimmungsvolle vorweihnachtliche Großstadtkulisse. Geöffnet ist er jeweils von 10.30 Uhr bis 20 Uhr, sonntags von 11 bis 20 Uhr.