„7.802 energiesparende LED-Birnen“

30 Meter hohe Fichte ist Blickfang des Frankfurter Weihnachtsmarktes

02.12.2010 - Vor der malerischen Kulisse des Römers und der Fachwerkhäuser präsentiert sich bis 22. Dezember der Weihnachtsmarkt in Frankfurt/Main mit weihnachtlich geschmückten Marktständen, kulinarischen Spezialitäten und jahreszeitlichen Marktwaren.

Im Vergleich zu früheren Zeiten hat sich der Weihnachtsmarkt gewandelt: Er entwickelte sich von einem reinen Verkaufsmarkt in einen Ort der Begegnung und Kommunikation. Glühwein- und Feuerzangenbowlestände, Imbissangebote in kaum zu überbietender Vielfalt und beheizte Gaststuben bieten den Rahmen, sich zu treffen und den Frankfurter Weihnachtsmarkt zu einem Erlebnis werden zu lassen.

Traditionell bietet der Markt eine breit gefächerte Palette. So wird er auch heute noch dem jahrhundertealten Anspruch gerecht, der Ort zu sein, wo Weihnachtsgeschenke eingekauft werden. Weihnachtsschmuck und -dekoration, Erzgebirgisches Kunsthandwerk, Kerzen oder Marionetten sind ebenso zu haben, wie neuzeitliches Kunsthandwerk die für Frankfurt typischen und traditionellen Dippe und Steinguterzeugnisse.

Poffertjes, Crepés und Langos

Das kulinarische Angebot beinhaltet rustikale Produkte wie Maronen, Waffeln, Gans, Reibekuchen, Suppen oder Fleisch und Wurst vom Holzkohleschwenkgrill, wie auch ein internationales Angebot (z.B. Poffertjes, Crepés, Langos, Maiskolben, Quiche Lorraine). Brenten, „Bethmännchen“ und die Quetschemännchen geben dem Frankfurter Weihnachtsmarkt sein typisches und traditionelles Gepräge.

Für die kleinen und kleinsten Besucher des Weihnachtsmarktes in der hessischen Metropole sind nicht nur die süßen Leckereien besonders begehrenswert: Nostalgie-Pferdekarussells und weihnachtliche Kinderkarussells üben eine fast noch höhere Anziehungskraft aus. Mehrere Fahrgeschäfte stehen eigens bereit, um den Weihnachtsmarkt auch für Kinder jeden Alters zu einem ganz besonderen Erlebnis werden zu lassen.

Fichte aus dem Enkheimer Wald

Ein beeindruckender Blickfang auf dem Römer ist der Weihnachtsbaum. Jedes Jahr kommt er aus einer anderen Gegend, oft aus fernen Feriengebieten wie Österreich. Doch diesmal ist er ein „echter Frankfurter“, denn die Fichte stammt aus dem Enkheimer Wald – 30 Meter hoch, 6 Tonnen schwer und 105 Jahre alt. Auch der Sponsor des Baumes wechselt jedes Jahr. 2010 ist es die Stadt Zürich, die Partnerstadt des Weihnachtsmarkts. Sie hat die Kosten für das Fällen, den Transport und das Aufstellen übernommen. In diesem Jahr trägt der Baum Lichterketten mit exakt 7.802 energiesparenden LED-Birnen. Und über 300 Schleifen lassen den Baum in voller Pracht erstrahlen.



Weihnachtsmärkte

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