Weihnachtszauber in Coburg

Budenstadt steht zwischen Rathaus und der alten herzoglichen Kanzlei

03.12.2010 - In der Weihnachtszeit entfaltet Coburg einen ganz eigenen Zauber. Der Marktplatz verwandelt sich in eine kleine Budenstadt – eingebettet zwischen historischem Rathaus und der alten herzoglichen Kanzlei.

Kenner zählen den Coburger Weihnachtsmarkt zu den stimmungsvollsten in Nordbayern. Das liegt nicht nur an der malerischen Kulisse und am stimmungsvollen Lichtdesign sondern auch am besonderen Rahmenprogramm. Neben klassischen Verkaufsständen werden weihnachtliche, einheimische Produkte angeboten. Besucher können Korbflechter, Kunstglasbläser oder Holzschnitzer in einer lebenden Werkstatt bei der Arbeit beobachten. Die fertigen Waren werden in einer eigenen Bude direkt verkauft.

Auch wer schon einmal da war hat noch längst nicht alles gesehen: Die Vorführungen und das Rahmenprogramm wechseln jährlich. Wer den Kontakt zu Einheimischen sucht, findet ihn schnell bei einer Tasse Glühwein unter dem Sternenzelt – direkt unter der Statue von Prinz Albert. Dem wohl berühmtesten Coburger haben die Engländer übrigens ihren Weihnachtsbaum zu verdanken: Jedes Jahr an Heiligabend bestand er auf die Tradition, die er als Kind in der Vestestadt kennen gelernt hatte.

Mit echten Pferdestärken

Historisch sind auch die Kutschen, mit denen sich die Gäste mit echten Pferdestärken durch die Innenstadt fahren lassen können. Der Coburger Weihnachtsmarkt ist täglich bis Sonntag, 23. Dezember von 11 bis mindestens 20 Uhr geöffnet. Die Glühwein- und Imbissbuden offerieren ihre Produkte sogar bis 21.30 Uhr

Wer Weihnachtsmärkte liebt, sollte unbedingt auch über die liebevoll arrangierten Märkte in Bad Rodach, Seßlach oder Neustadt bei Coburg spazieren. Ein Besuch des Historischen Weihnachtsmuseums in Neustadt steigert zusätzlich die Vorfreude auf das große Fest.



Weihnachtsmärkte

Wir haben sie! Die Termine der wichtigsten Weihnachtsmärkte rund um den Globus: