Inspirierende Entdeckungsreise

Kultur- und Weihnachtsmarkt Schönbrunn ist liebenswürdiger Treffpunkt in Wien

17.12.2010 - Nur noch knapp über eine Woche, dann endet am zweiten Weihnachtstag der Kultur- und Weihnachtsmarkt vor Schloss Schönbrunn, um nach einem Tag Umbaupause vom 28. Dezember bis 1. Januar als Neujahrsmarkt Premiere zu begehen. Wie in den Jahren zuvor, hat sich dieser Weihnachtsmarkt erneut als Besuchermagnet erwiesen und nicht nur Touristen aus USA und Japan oder den anderen Nationen der Welt angezogen, sondern auch einen liebenswürdigen Treffpunkt für die Bewohner der Stadt Wien dargestellt.

Bis es jedoch soweit ist, gestaltet sich auf dem 17. Kultur- und Weihnachtsmarkt Schloss Schönbrunn das alte Jahr als inspirierende Entdeckungsreise. Zwischen glitzerndglänzend schimmerndem und lustig buntem Weihnachtsschmuck aus Glas, Zinn, Papier, Stroh und Holz krachen Nussknacker, schicken Räuchermännchen würzigen Geruch voraus, marschieren Hirten mit Ochs und Esel auf, schweben Engel an hauchdünnen Fäden, rattern Autos aus Blech verspielt und garantiert abgasfrei in die Vergangenheit, eröffnen Bilderbücher nostalgische Welten, zählen Adventkalender auf verschneite Szenerien aus Stadt und Land. Zusätzlich verheißen farbenprächtige Kerzenkreationen Licht, wärmen Hüte und Handschuhe aus Stoff, Wolle sowie Leder Stil bewusst, setzen Gefäße aller Art aus Keramik Porzellan und Stein im Zuhause Akzente.

Aktionsreiche Auftritte

Auf der Bühne vor dem Christbaum treffen Sänger und Bläser-Ensembles swingend, feierlich, unterhaltsam den richtigen Ton. Bei Führungen lauschen Jung und Alt den Geschichten über Weihnachten in Schönbrunn. Ein geheimnisvoller Eiskristall verleiht im rätselhaften Stationen-Parcours wundersame Kräfte. Die Weißgoldzimmer hüllen sich in Sternenstaub und Schneegestöber – bei Lesungen werden literarische Figuren im Nu lebendig. Schlossgeist Poldi bastelt und lädt zur Packerl-Suche ein. In den Berglzimmern warten in einer Krippenschau Maria und Josef variantenreich auf staunende Gäste.

Das im Westen Wiens in Hietzing gelegene Schloss Schönbrunn gehört zu den bedeutendsten Palast- und Gartenanlagen der Welt. Nachdem die älteren Vorgängerbauten der Wiener Türkenbelagerung 1683 zum Opfer gefallen waren, wurde die von Johann Bernhard Fischer von Erlach entworfene großzügige Neukonzeption für Schönbrunn zur Projektionsfläche der Großmachtsambitionen der Habsburger.

Die ab 1696 errichtete Schloss- und Gartenanlage wurde unter Maria Theresia nach 1743 grundlegend umgestaltet. Auf die maria-theresianische Epoche, die als Glanzzeit habsburgischer Macht galt, bezogen sich auch die neobarocken Veränderungen des 19. Jahrhunderts. Nach 1918 im Staatsbesitz ist Schönbrunn heute das meistbesuchte Kulturdenkmal Österreichs und ein wichtiger städtischer Erholungsraum.

Die Habsburger

Über sechs Jahrhunderte lang regierten die Habsburger als Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation und später des Kaisertums Österreich über weite Teile Europas. Damit waren sie maßgebend für dessen politische Entwicklung und prägend für die kulturelle Entfaltung ihrer Herrschaftsgebiete. Mit gleicher Inbrunst, die das Kaiserhaus auf die Entfaltung und Erhaltung seiner Macht verwandte, widmeten sich seine Mitglieder auch der Förderung der Künste. Doch dies geschah nicht aus selbstlosem Mäzenatentum oder um ihrer selbst Willen – vielmehr diente die Kunst im Universum der Habsburger zur Mehrung des Ansehens und schließlich zur Glorifizierung des Hauses Habsburg.

Der 17. Kultur- und Weihnachtsmarkt Schloß Schönbrunn ist vom 20. November bis 23. Dezember täglich 10 bis 21 Uhr, am 24. Dezember von 10 bis 16.00 Uhr sowie am 25. und 26. Dezember von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Die Krippenausstellung in den Berglzimmern kann vom 20. November 2010 bis 2. Januar 2011 täglich von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden.

Ausführliche Informationen finden Sie unter www.weihnachtsmarkt.co.at.



Weihnachtsmärkte

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