Straßburgs zauberhafte Stimmung

Noch bis zum 31. Dezember können Besucher über den Christkindelsmärik bummeln

30.12.2010 - Dezember in Straßburg, das ist vor allen Dingen erst einmal ein riesiger Weihnachtsmarkt, der dieses Jahr zum 441. Mal veranstaltet wird – und noch bis 31. Dezember zu einem gemütlichen Bummel einlädt!

Denn im Jahr 1570 trat, im Zuge des Straßburger Protestantismus, der gegen die „extravagante“ katholische Tradition, die Heiligennamen hervorzuheben, ankämpfte, der Christkindelsmärik an die Stelle des „St.-Nikolaus-Markts“.

Die zauberhafte Stimmung, die Straßburg in diesen Wochen umgibt, ist tatsächlich einzigartig: Glanz und Magie, die sich vor allem am Spätnachmittag entfalten, wenn die Dunkelheit hereinbricht. Es ist, als würde sich die Stadt bewusst, dass die Sonnenkräfte schwinden, und nun neue Wärme, und neues Licht vonnöten sind. Die festlichen Schaufenster prunken mit den weihnachtlich geschmückten Fassaden um die Wette, und Düfte nach Zimt und Gewürzen rufen Kindheitserinnerungen wach. Aus den Kirchen ertönen weihnachtliche Klänge.

Der eigentliche Weihnachtsmarkt erstreckt sich über mehrere Straßen und Plätze der Innenstadt, dabei insbesondere den Broglieplatz und den Münsterplatz. Mehrere Hundert Händler halten für den Betrachter originelle Geschenkideen bereit und bieten traditionellen Weihnachtsschmuck für Tannenbaum und Krippe zum Verkauf. Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Schleckereien, Glühwein oder Krapfen.

Aber das ist längst nicht alles. Ein riesiger Tannenbaum überragt den Kleber-Platz, eine große Zahl von Konzerten, welche die Schönheit des Münsters und der Straßburger Kirchen ermessen lassen, wurden gehalten, sowie eine bunte Reihe von Veranstaltungen, anhand derer Besucher die vielfältigen Traditionen des Elsaß entdecken können.




Weihnachtsmärkte

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