Eröffnung mit vielen Mitwirkenden

Besucher spüren das besondere Flair auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt

25.11.2011 - Mit dem Prolog von Friedrich Bröger eröffnete Nürnbergs neues Christkind Franziska Handke heute pünktlich um 17.30 Uhr den traditionellen Christkindlesmarkt auf dem Hauptmarkt. Wie in den Jahren zuvor beobachteten tausende neugieriger Augen von Groß und Klein die feierliche Zeremonie.

Neben dem Christkind wirkten noch etliche andere Aktive an der Eröffnungsfeier mit. Jasmin und Jessica Kern, Schülerinnen des Labenwolf-Gymnasiums, flankierten als Rauschgoldengel das Christkind auf der Empore der Frauenkirche. Nach den Fanfarenklängen des Posaunenchors des CVJM Gostenhof rezitierte Wilfried Weisel den Vorspruch. Die Advents- und Weihnachtslieder sangen der JungeChor Nürnberg und Chorklassen der Musikschule Nürnberg unter der Leitung von Dr. Matthias Stubenvoll. In diesem Jahr spielte Prof. Dr. Bernhard Meier die Orgel der Frauenkirche.

Ganz gleich, ob die Besucher aus Nürnberg, aus der Metropolregion oder von weiter her kommen – sie alle spüren den besonderen Flair des Nürnberger Christkindlesmarkts und finden einen adventlichen Strauß von Angeboten. Dazu gehören der Markt der Partnerstädte, der in bunter Vielfalt Weihnachtliches und Geschenkartikel aus aller Welt präsentiert, die Nürnberger Kinderweihnacht, die kleine und große Kinder zum Verweilen einlädt, das Sternenhaus mit Kinderoper, Puppenspiel und Ballettaufführungen, die weihnachtliche Ausstellung in der Ehrenhalle des Rathauses mit dem Thema „Über Sang und Klang zur Weihnachtszeit“, der historische Handwerkerhof am Königstor mit seinen größtenteils vor Ort hergestellten Artikeln sowie Ausstellungen in Museen oder adventliche Konzerte und Lesungen in den Altstadtkirchen.

Nostalgische Postkutschen und Lichterzug

Das traditionelle Bild des Christkindlesmarkts prägen seit Jahrzehnten auch die nostalgischen Postkutschen, die den Markt umrunden, und der Lichterzug der Nürnberger Schulkinder, der mit seiner vorweihnachtlichen Fröhlichkeit den Besuchern ins Herz strahlt. Wenn der Duft von Bratwurst, Glühwein und Weihnachtsgebäck über den Nürnberger Christkindlesmarkt zieht, ist Gelegenheit, das traditionelle Angebot in Qualität und Vielfalt zu bestaunen und zu kaufen.

204 Händler in Nürnberg

Insgesamt gehören zum Christkindlesmarkt in diesem Jahr 187 Verkaufsstände mit einer Verkaufsfront von circa 967 laufenden Metern, die von 204 Marktbeschickern betrieben werden. Von den 187 Verkaufsständen stehen 156 auf dem Hauptmarkt, sieben zwischen Rathaus Hauptmarkt 18 und Industrie- und Handelskammer sowie zwei in der Fußgängerzone Königstraße.

22 Buden stehen auf dem Rathausplatz beim Gänsemännchenbrunnen und bilden den Markt der Partnerstädte: Vertreten sind Antalya (Türkei), Atlanta (USA), Charkiw (Ukraine), Córdoba (Spanien), Gera (Thüringen), Glasgow (Großbritannien), Kavala (Griechenland), Krakau (Polen), Nizza (Frankreich), Prag (Tschechien), San Carlos (Nicaragua), Santiago de Cuba (Kuba), Shenzhen (China), Skopje (Mazedonien), Venedig (Italien) und die Region Limousin (Frankreich) sowie das Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg. Weiterhin sind die durch den Tsunami 2004 schwer getroffene Patengemeinde Kalkudah (Sri Lanka) sowie die mit Nürnberg freundschaftlich verbundene Stadt Verona (Italien) und die montenegrinische Stadt Bar gekommen. Seit 2007 mit von der Partie sind Brasov (Rumänien) sowie Klausen und Montan in Südtirol (Italien).

Mehr dazu unter www.christkindlesmarkt.de.



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