Bummeln, Stöbern und Staunen

Es weihnachtet sehr – Aktionswochen auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt

10.12.2011 - So wie man sich Ulm nicht ohne Münster vorstellen kann, gehört der traditionsreiche Ulmer Weihnachtsmarkt zur Stadt an der Donau. Bis 22. Dezember lädt er auch in diesem Jahr zum Bummeln, Stöbern, Genießen, Naschen, Staunen und Verweilen ein. Rund 130 Holzbuden bieten weihnachtliches Kunsthandwerk, Spielzeug, Schmuck und eine großes Auswahl an Geschenken.

Das Gehege mit lebenden Schafen in der Mitte des Weihnachtsmarktes bietet Jung und Alt wie jedes Jahr ein beliebtes Fotomotiv. Natürlich kommt auch das Kulinarische nicht zu kurz: Von deftig Schwäbisch bis zuckersüß findet hier jeder etwas für seinen Geschmack. Das wissen auch die etwa eine Millionen Besucher aus dem In- und Ausland, die es jährlich auf den Weihnachtsmarkt zieht.

Die erwartet zur Weihnachtszeit 2011 etwas Besonderes: Organisatoren und Beschicker haben Aktionswochen geplant, um den Besuchern neben alt Bewährtem auch etwas Neues zu bieten. „Mit diesen Aktionswochen machen wir den Ulmer Weihnachtsmarkt für die Besucher noch attraktiver und heben uns von anderen Weihnachtsmärkten ab, indem wir Familien mit unserem Programm noch gezielter ansprechen“, erklärt Helmuth Gumbold von der Stadt Ulm.

Märchenzauber in Ulm

Märchenhaft geht es in der letzten Woche des Ulmer Weihnachtsmarktes zu. In der Aktionswoche „Märchenjurte und Märchenwald“ vom 12. bis 18. Dezember kommen alle Besucher auf ihre Kosten. Am 12. und 13. Dezember werden die Malerin Gretel Salzgeber und der Schauspieler Fred Strittmatter für Gäste in der Oase der Ruhe lesen und malen. Immer zur vollen Stunden liest Strittmatter vorweihnachtliche Geschichten, Gedichte und Märchen. Salzgeber wird dem Gelesenen malerisch folgen, sodass an beiden Tagen je ein großes Waldbild entsteht, das anschließend für einen guten Zweck versteigert wird.

Als Höhepunkt der Themenwoche wird am 14. und 15. Dezember der Aktionskünstler Klaus Grunenberg aus einem tausend Kilogramm schweren Eisblock „Hänsel und Gretel vor dem Hexenhaus“ schnitzen. Am Freitag (16. Dezember) wird der Weihnachtszauberer „hallokinder" von 11 bis 18 Uhr im Märchenwald die Kinderaugen mit seinen Zaubertricks zum Leuchten bringen.

„Aktionswoche ist Hauptattraktion“

Das Basteln, Malen und Kinderschminken mit Petra Liedl und ihrem Team findet in dieser Woche am Samstag und Sonntag immer von 10 bis 18 Uhr statt. „Für mich persönlich ist diese Aktionswoche die Hauptattraktion. Sind doch leuchtende Kinderaugen das größte auf der Welt. Und wenn man mit traditionellen Märchen und Figuren die Kinder begeistern kann, freue ich mich mit“, schwärmt Helmuth Gumbold von der Stadt Ulm.

Zwar besitzt der Weihnachtsmarkt in Ulm eine mehrere hundert Jahre währende Tradition, doch erst seit 1984 präsentiert er sich in seiner heutigen Form. Jährlich strömen etwa eine Million Besucher aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz, auch aus England, Japan und den Vereinigten Staaten durch ie romantischen Budengassen zu Füßen des Ulmer Münsters. Unter dem höchsten Kirchturm der Welt stehen rund 130 Buden: Da gibt es: Puppen und Korbwaren, Weihnachtsbücher und Edelsteinschmuck, handgefertigte Kerzen und Keramik, Schuhwaren und Kunstgewerbe, Erzgebirgsartikel und Lederaccessoires, Holzspielwaren und Christbaumschmuck, Spekulatiusformen und Springerlesmodel, Kindermoden und Trachten, Mineralien und Fossilien, Hüte, Strümpfe, Naturkleidung und Felle, Trockenfrüchte und Zinnbilder, Krippenfiguren und Gewürze, Keramik und Plüschtiere, Salzteigschmuck und Baumbehang aus Honiglebkuchen, Lichtobjekte und Puppen samt allen Accessoires.

Der Ulmer Weihnachtsmarkt ist bis 22. Dezember 2011 täglich von 10 bis 20.30 Uhr geöffnet.



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