Überall „himmlische Wesen“

Bester Ausblick auf Augsburger Christkindlesmarkt: vom Perlachturm

12.12.2011 - Duftende Fichtenzweige, das anspruchsvolle musikalische Rahmenprogramm mit dem berühmten Engelesspiel und die einmalige Kulisse des historischen Renaissance-Rathauses – dies verleiht dem Augsburger Christkindlesmarkt seinen besonderen Reiz.

Mehr als eine Million Besucher werden sich in diesem Jahr wieder von der einmaligen Umgebung und dem besonderen Angebot verzaubern lassen. Für den Hunger oder den „Gluscht“, wie die Augsburger sagen, ist auch 2011 bestens gesorgt: „Würstla“, „Dampfnudla“, Weihnachtskartoffeln, heiße Maroni, Crepes und die als „Reiberdatschi“ bekannten Kartoffelpuffer sowie Glühwein warten auf die Hungrigen und Durstigen. Ein Spaziergang durch die festlich beleuchteten Budengassen lässt vieles entdecken: Glas, Holz, Keramik, Leder oder Krippenfiguren, Weihnachtsschmuck und Kinderspielzeug – das Angebot sieht überwältigend aus.

Meisterwerk der Renaissance

Mehr als 500 Jahre reicht die Tradition des Augsburger Christkindlesmarktes zurück. Bereits 1498 wird er erstmals als „Lebekuchenmarkt“ erwähnt. Seit 1963 ist das vorweihnachtliche Marktgeschehen auf dem Rathausplatz etabliert. Der Rahmen passt vorzüglich: Das von Elias Holl zwischen 1615 und 1620 erbaute Rathaus gilt als Meisterwerk der Augsburger Renaissance und zeugt vom Stolz des reichstädtischen Bürgertums.

Den besten Blick auf die Budengassen haben Besucher allerdings, nachdem sie sich körperlich betätig und die rund 260 Treppenstufen geschafft haben: Von der Aussichtsplattform des Perlachturms können sie bestens auf das Geschehen unter ihnen blicken: der Markt mit dem riesigen Weihnachtsbaum und der einzigartigen acht Meter hohe Engelespyramide.


„Himmlische Wesen“ spielen große Rolle

Es sind gerade die „himmlischen Wesen“, die in der Vorweihnachtszeit in der Fuggerstadt eine besondere Rolle spielen. Traditioneller Höhepunkt des Christkindlesmarktes ist das weit über Augsburgs Grenzen hinaus berühmte Engelesspiel auf dem Rathausbalkon. 24 junge Augsburgerinnen in Gestalt musizierender Engel verwandeln das Rathaus dabei in einen deutschlandweit einzigartige, prächtig strahlende Bühne. Das Spiel jeden Freitag, Samstag und Sonntag um 18 Uhr aufgeführt - letztmals in dieser Saison am Samstag, 23. Dezember, um 19 Uhr.

Augsburger Adventskalender 2011

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Adventskalender an der Fensterfront des Verwaltungsgebäudes am Rathausplatz. Die Bilder wurden im Rahmen eines Studentenprojekts an der Hochschule Augsburg von Roland Miller entworfen. Sie stellen Themen aus der Augsburger Stadtgeschichte dar.

Über den Köpfen der Christkindlesmarkt-Besucher öffnet sich täglich um 16.45 Uhr ein Fenster, am 24. Dezember schon um 11.30 Uhr. Hier im Internet wird das Adventsbild mit dem dazugehörigen erläuternden Text jeweils am folgenden Tag zu sehen sein.

Minni und Winni

Als Neuheit begeistern in diesem Jahr die beiden Eichhörnchen Minni und Winni, die ihre Geschichte auf der „Ausgburger Märchenstraße“ erzählen. „Minni und Winni suchen die Weihnachtstanne“ heißt die Weihnachtsgeschichte von Agusti Asensio Sauri, die in acht Bildern in verschiedenen Geschäften der Augsburger Innenstadt präsentiert wird.

So viel sei verraten: Kurz vor Weihnachten wird die Haustanne der beiden Eichhörnchen von Menschenhand gefällt und als Weihnachtsbaum mit in die Stadt genommen. Da die beiden nun nicht wissen, so sie jetzt wohnen sollen, suchen sie die Hexe Drussila auf. Doch die fängt sei ein und sperrt sie als Ersatz für ihren verstorbenen Papagei in den Käfig. Plötzlich betritt der Weihnachtsmann das Geschehen...

Bis 8. Januar 2011 können Neugierige mehr über „Minni und Winni suchen die Weihnachtstanne“ in der Augsburger Innenstadt erfahren.

Mehr über den Augsburger Christkindlesmarkt steht unter: www.augsburger-christkindlesmarkt.com



Weihnachtsmärkte

Wir haben sie! Die Termine der wichtigsten Weihnachtsmärkte rund um den Globus: