Christkindlmarkt der Genüsse

Große Auswahl an kulinarischen Kostbarkeiten steht in Domstadt Regensburg bereit

21.12.2008 - In der ostbayerischen Domstadt Regensburg können sich die Besucher des Christkindlmarktes nicht nur den Duft von Glühwein, Zimtsternen und gerösteten Maroni um die Nase wehen zu lassen, sondern auch aus einem reichhaltigen Angebot kulinarischer Genüsse wählen.

In der Vorweihnachtszeit gehört es einfach dazu, sich mit Freunden und Bekannten bei einem Glas Glühwein und einer Knacker-Semmel zu treffen. Bei den Regensburgern sind die Stärkung in der Mittagspause oder das Treffen am Abend schon zu einem Kult geworden. Zum Angebot auf dem Markt gehören mittlerweile auch „bayerische Tapas“ erweitert. Dahinter verbergen sich verschieden belegte Bauernbrot-Häppchen, aber auch Fischspezialitäten des Donaufischers Schmalzl wie zum Beispiel ein Saibling Bismarck-Art, Graved Lachsforelle oder auch ein Aal-Baguette..

Für die Freunde der süßen Genüsse bietet die Conditorei Pernsteiner selbst gefertigte Schokoladen-Kreationen in Bio-Qualität an. Die Trüffelschokolade Criollo-Chrunch wurde mit dem „Living at home award“ ausgezeichnet. Duftende Gewürzsträußchen und Regensburger Räucherwerk sind nur auf dem Christkindlmarkt zu finden.

Zu den Besonderheiten des Marktes gehören so genannte „Nuppenbecher“, das sind Repliken mittelalterlicher Glasbecher, die von der Glasbläserei Fuchs feilgeboten werden. Von Gut Löweneck wird ein beleuchteter Holzschnitt der Ansicht von Regensburg vorgestellt. Dieses Produkt eignet sich als ideales Mitbringsel aus der Weltkultur-Erbestadt. Neben Seifen aus Schafsmilch und sonstigen Pflegeprodukten, gibt es auch seltene Öl-Sorten wie etwa Kürbis- und Leinöl in feinster Qualität.

Großen Zuspruch finden vor allem die regionalen Spezialitäten wie Heidelbeerglühwein aus dem Bayerischen Wald oder Apfelglühwein von Oberpfälzer Streuobstwiesen. Nicht nur die Kinder sind wie versessen auch die „Original Regensburger Bratwürste“ oder die „Regensburger“ vom Grill, die mit Meerrettich, Gurke und süßem Senf und in einer knusprigen Semmel genossen werden. Natürlich fehlen auch Lebkuchen, gebrannte Mandeln, geröstete Maroni und viele andere Leckereien nicht im Angebot.

Erstmalig tauchte der Markt im Jahr 1796 – mit der schriftlichen Erwähnung – aus dem Dunkel der Geschichte auf; er besitzt eine Jahrhunderte alte Tradition auf dem Neupfarrplatz. Viele Künstler wie Glasbläser, Töpfer, Schnitzer, Kerzenzieher und andere stellen ihre kunsthandwerklichen Waren zum Teil auch vor Ort her und bieten sie den Kunden an.