Kostbare Schätze in Bamberg

Die nordbayerische Krippenstadt lädt zum 25. Mal alle „Krippenwanderer“ ein

23.12.2008 - Vor 25 Jahren wurde Bamberg erstmals offiziell als „Krippenstadt“ bezeichnet, fast 400 Jahre nachdem die Jesuiten die ersten Krippen in die Stadt brachten. Ein klares Bekenntnis zu dem kostbaren Schatz, den die Stadt in ihren Kirchen, auf öffentlichen Plätzen, in Museen und anderen Gebäuden beherbergt: Historische und moderne, große wie kleine Krippen, Krippen aus Stein, Holz, Kunststoff und Papier aus Bamberg und aus aller Welt.

Und seitdem ist die Advents- und Weihnachtszeit in Bamberg ein Muss für Krippenfreunde aus aller Welt. Im Jubiläumsjahr lockt unter anderem eine Neuinszenierung der barocken Großkrippe Ludwig im Alten Rathaus, aber auch die zahlreichen Krippen in den Museen und Sonderausstellungen, die sich nach dem biblischen Geschehen stets wandelnden Krippen in den Kirchen und ein umfangreiches Beiprogramm an den einzelnen Stationen sorgen für neue Höhepunkte. So können die Besucher bis in den Januar hinein erstmals 39 „Krippen-Stationen“, die zum Teil Darstellungen aus aller Welt zeigen, bewundern; dabei gibt’s oftmals noch ein besonderes „Zuckerl“ obendrein, wie etwa den Ausblick ins Bamberger Land und auf die Stadt beim Besuch der Krippe auf der Altenburg.

Viele Aktionen

Außerdem finden zum Jubiläum auch besonders viele Aktionen rund um die Krippenausstellungen statt, wie ein Marzipanworkshop der Sammlung Ludwig im Alten Rathaus. Daneben zeigt der Krippenbaumeister Karl-Heinz Exner mehrere Krippenbauvorführungen an verschiedenen Orten im Stadtgebiet. Das seltene Erlebnis der Besichtigung einer Hauskrippenausstellung bietet sich schließlich am 3. und 4. Januar 2009 im Kunigundensaal.

Selbstverständlich gibt es neben der beeindruckenden Vielzahl von Einzelkrippen auch wieder verschiedene Sonderausstellungen zu sehen. Das Bamberger Krippenmuseum präsentiert „Große Namen der Krippengeschichte“ und das Historische Museum „Wertpapiere: Adventsverheißungen und Weihnachtskrippen der besonderen Art“. Wie jedes Jahr begeistern auch die Bamberger Krippenfreunde wieder viele Besucher mit ihrer traditionellen Krippenschau, die heuer unter dem Motto „Kommet und sehet“ steht. Und das Diözesanmuseum zeigt seine wunderschöne Krippen- und Wachskindersammlung.

“Krippenwandern“

Alle drei Schauen sind bis zum 11. Januar 2009 zu bestaunen. Wer darüber hinaus gerne beim „Krippenwandern“ an die Hand genommen wird, für den gibt es spezielle Krippenführungen, die bis zum 6. Januar 2009 jeden Samstag, Sonntag und Feiertag um 13.30 Uhr ab der Tourist Information, wo man vorab auch die Karten erhält, starten.

Ein hilfreicher Begleiter durch die Weltkulturerbestadt ist der Prospekt „Krippenstadt Bamberg 2008/2009“, der durch die Welt der vielen Bamberger Krippendarstellungen mit ausführlichen Informationen führt und als höchst informativen Extraservice Hinweise zu den verschiedenen Szenendarstellungen der Weihnachtsgeschichte enthält. Ihn gibt es beim BAMBERG Tourismus & Kongress Service, Geyerswörthstr.3, D-96047 Bamberg, Telefon 0951/2976200, Telefax 0951/2976222, oder hier.