28.12.2008 - Zu den beliebtesten Begleitprogrammen des Dresdner Striezelmarktes gehört seit vielen Jahren die Sonderausstellung „Weihnachten im Landhaus". Mit ihr erinnert das Stadtmuseum Dresden an Traditionen und Bräuche, die es zu bewahren und zu pflegen gilt. Im Mittelpunkt der diesjährigen Schau „Unser Weihnachtsbaum. Lichter, Kugeln und Lametta“, die noch bis 11. Januar 2009 dauert, stehen der geschmückte Weihnachtsbaum und die feierliche Ausgestaltung des Weihnachtsfestes vom Biedermeier bis in die Gegenwart.
Der mit Kerzen geschmückte Lichterbaum ist heute aus den Weihnachtsfeierlichkeiten nicht mehr wegzudenken. Ein Blick in die Weihnachtsstuben dieser Epochen zeigt den festlich geschmückten Christbaum und die Geschenke für Mädchen und Jungen, die einst unter dem Baum ausgebreitet lagen. In der Gestaltung des Christbaumschmuckes spiegeln sich Zeitgeschichte und Zeitgeschmack.
Erster Schmuck waren Äpfel
Zunächst bestand er vornehmlich aus Äpfeln, Gebäck und vergoldeten Nüssen. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts setzte die Herstellung von Lauschaer Glaskugeln ein und mit der Gründerzeit kam eine Fülle an figürlichem Schmuck aus verschiedenen Materialien hinzu.
Nicht nur auf Veränderungen, welche der Christbaumschmuck im Laufe der Jahrhunderte durchlief, geht diese Ausstellung auf 300 Quadratmeter Fläche ein, sondern auch auf die Vielfalt des Weihnachtsbaumzubehörs wie Weihnachtsbaumständer, Kerzen bis hin zu elektrischen Beleuchtungen und Postkarten. Auch die große Modelleisenbahnanlage wird wieder zu sehen sein.
Die Ausstellung im Stadtmuseum Dresden in der Wilsdruffer Straße 2 (Eingang Landhausstraße), ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, freitags bis 19 Uhr geöffnet (außer 31. Dezember und 1. Januar).
Weitere Informationen gibt es hier.
„Lichter, Kugeln und Lametta“
Traditionelle Weihnachtsausstellung im Stadtmuseum Dresden