26.11.2009 - Eine große Auswahl kulinarischer Köstlichkeiten und weihnachtlicher Naschereien kombiniert mit vielfältigen kunsthandwerklichen Artikeln, dazu eine 17 Meter hohe Glühweinpyramide und natürlich viel Weihnachtsschmuck: Mit mehr als 120 Buden und Ständen zeigt sich der Weihnachtsmarkt in Karlsruhe als eigene kleine Weihnachtsstadt, die heute ihre Tore öffnet und die Besucher willkommen heißt.
Um 17 Uhr wird Bürgermeister Klaus Stapf auf dem Marktplatz den 38. Christkindlesmarkt eröffnen, musikalisch umrahmt vom Bläserquartett des Badischen Konservatoriums; anschließend kommt der Nikolaus. um 18.30 Uhr stimmt der Gospelchor Cantiamo vom Sängerhain Grünwettersbach mit A-capella-Gesang auf die Vorweihnachtszeit ein, dann eröffnet die Erste Bürgermeisterin Margret Mergen die Eisfläche auf dem Friedrichsplatz. Dazu präsentiert die Tanzschule Vollrath-Tönnies ihre Weltmeister im Hip-Hop, die Formation „Vibrations“, und die vierfachen Deutschen Meister, die „Burning Steps“. Der ERC Mannheim schickt seine „Shooting Stars“ und den Nachwuchs, die „New Horizons“, aufs Eis, die einen rasanten Auftritt hinlegen. Anschließend haben Groß und Klein freie Fahrt auf der Eisbahn. Zum Aufwärmen gibt es kostenfreien Glühwein, solange der Vorrat reicht.
Viel Neues haben sich die Verantwortlichen in diesem Jahr einfallen lassen. Die Weihnachtsstadt Karlsruhe präsentiert sich mit einem neuen Signet, einer glänzenden Weihnachtskugel, in der sich der Fächergrundriss der Stadt spiegelt, und zeigt so einen neuen und frischen Look. „Die Weiterentwicklung des Konzepts war nur durch die gute Zusammenarbeit von Stadtmarketing, Cityinitiative und Marktamt möglich", verdeutlicht Bürgermeister Klaus Stapf. „Damit wird klar: Die Weihnachtsstadt Karlsruhe geht weit über Glühwein, Bratwurst und Plätzchen hinaus.“ Norbert Käthler, Geschäftsführer der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH, fügt hinzu: „Es ist gelungen, über 80 Akteure einzubinden und zu koordinieren, damit kann Karlsruhe sich zu Recht Weihnachtsstadt nennen.“
Lichterglanz auf Straßen und Plätzen
Dass Karlsruhe damit seinem Ruf gerecht wird, ist für jedermann zu sehen: Die Straßen und Plätze erstrahlen im Lichterglanz, fantasievoll dekorierte Schaufenster laden zum Shoppen und Flanieren ein. Der Christkindlesmarkt bietet kunsthandwerkliche Artikel aus Glas, Porzellan, Ton, Holz, Leder und Wolle dazu Honigerzeugnisse, Gewürze und Tees, Seifen, Duftöle und Dinkelkissen, Kerzen, Schmuck und Spielzeug. Wer Handgefertigtes aus dem Erzgebirge liebt, kann zwischen vielen verschiedenen Räuchermännchen, Nussknackern, Weihnachtsschmuck und Krippen wählen.
Der Friedrichsplatz verwandelt sich in eine einzigartige Winterwelt: Bis zum 31. Januar lädt dort eine der größten Freiluft-Kunsteisbahnen in ganz Deutschland zum Vergnügen auf blitzenden Kufen ein. In eine romantische Weihnachtswelt verwandelt sich der Kirchplatz St. Stephan (Ecke Herren-/Erbprinzenstraße). Als Kontrapunkt zur kühl beleuchteten Winterwelt auf dem Friedrichsplatz, verfolgt die Beleuchtung hier das Thema „romantische Weihnacht".
Die Bahn der Dampflokfreunde Karlsruhe e.V. dreht an allen Adventswochenenden ihre Runden, Kinder und jung gebliebene Erwachsene können so das Erlebnis einer Fahrt mit einer echten Dampflok genießen, oder der Miniaturausgabe einer LGB-Eisenbahn auf dem Brunnen zuschauen. Auch der „Vorweihnachtliche Erlebnismarkt" mit neuer Dekoration auf dem Europaplatz, der verträumte Wintergarten am Zirkel und der winterlich dekorierte Ludwigsplatz dürfen nicht fehlen.
Geöffnet ist die Karlsruher Weihnachtsstadt von bis 26. November bis 23. Dezember sonntags bis mittwochs von 11 bis 21 Uhr sowie Donnerstag bis Samstag von 11 bis 22 Uhr.
Feine, kleine Weihnachtsstadt
Karlsruher Christkindlesmarkt macht mit neuen Logo auf sich aufmerksam