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Dänemark: "Von Nissen und Nüssenl"

Was den Deutschen der Weihnachtsmann, ist
den Dänen ihr Julemand. Doch der kommt nicht allein, denn er wird bei
seiner Gabentour durch das Land von einer ganzen Schar kleiner Wichtel
begleitet. Die mit roten Mützen bekleideten Wichtel, Nissen genant, helfen
dem Julemand bei seiner Arbeit.

Die
Wichtel sind im Allgemeinen freundlich, können aber auch anders: Wer das
Weihnachtsfest nicht feiern will, den bewerfen sie kurzerhand und hinterrücks
mit Nüssen. So hat sich schon mancher Weihnachtsmuffel eines Besseren
belehren lassen.
Wie in ganz Skandinavien, so gibt es auch
in Dänemark zur Weihnachtszeit den beliebten Julkuchen zumeist
aus Hefeteig hergestellt.
Eine Besonderheit gibt es noch: Wer zum ersten
Mal bei einer dänischen Familie am Festmahl zu Weihnachten teilhaben darf,
dem fällt schnell eine Schüssel mit Reisbrei ins Auge, die zumeist so
gar nicht zu den übrigen Speisen zu passen scheint. Doch das soll der
Brei auch nicht; der ist für die Nissen gedacht, damit diese auch im nächsten
Jahr wieder kommen und ihre Gastgeber beschenken.
Bei den Dänen ist das Weihnachtsfest
auch mit einer Art "Flaggenparade" verbunden. Ihre Weihnachtsbäume
schmücken sie nämlich mit Fähnchen in den Nationalfarben
Weiß und Rot.
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