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Irland: Wenn Männer Frauen spielen... Adventskalender, Weihnachtsbäume mit Girlanden, Verziehrungen aller Art
- das alles haben die Iren zu Weihnachten auch. Aber am zweiten Weihnachtstag,
dem Sankt-Stephans-Tag, fallen die Menschen auf der Grünen Insel aus der
Rolle. In traditionellen Aufführungen, meistens werden Märchen gezeigt,
spielen Knaben Mädchen, Männer Frauen und umgekehrt, was in der Regel für
große Erheiterung sorgt. Zu Weihnachten in Irland, das vielerorts übrigens schon im Oktober seine Schatten vorauswirft, wird sehr viel gesungen, auch zu karitativen Zwecken. Die Sängergruppen sammeln Spenden für Hilfsbedürftige. An Heiligabend befestigen die Kinder eine Socke an ihrem Bett, damit diese
sich über Nacht mit Geschenken füllen möge. Meistens finden sie darin am nächsten
Morgen einen Apfel dort, wo sich sonst die Zehen befinden und eine Mandarine
am Platz der Ferse. Manche Eltern füllen den Zwischenraum mit Schokolade und
anderen Süßigkeiten. Beim Weihnachtsessen werden als erster Gang gerne Lachs oder Garneelen-Cocktail gereicht. Zum Hauptgang gibt's häufig Truthahn und als Nachtisch Minze-Kuchen oder Pudding mit Weinbrand- oder Rumsauce. Quelle: Content-Team Globalheads GmbH |
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