Weihnachten in Asien

Sitten, Riten und Legenden aus allen Erdteilen

Libanon: Samen in Wattebäuschchen

Die Weihnachtsvorbereitungen im Libanon beginnen, wie fast überall im Nahen Osten, ungefähr zwei Wochen vor Weihnachten. Dann pflanzen die Libanesen Erbsen-, Weizen-, Bohnen- oder Linsensamen in Wattebäuschchen. Bis zum Fest werden die Setzlinge bis zu 15 Zentimeter groß. Damit werden dann die Krippen der Libanesen geschmückt. Die Krippenfiguren selbst werden zumeist aus braunem Papier hergestellt. Auch ein Stern wird über der biblischen Szenerie angebracht.

Wie kaum ein anderes Volk bereiten sich die Libanesen auf das Weihnachtsfest vor. An den letzten neun Tagen vor Heiligabend werden in allen Kirchen des Landes abendlich spezielle Predigten gehalten. Weihnachten ist nicht nur ein Fest der Familie, sondern vor allem eines der Glaubensgemeinde.

Zum Beispiel helfen fast alle mit, die Kirchen zu schmücken. Natürlich spielt auch das leibliche Wohl eine große Rolle. Und so wird in der Vorweihnachtszeit allerorten gebacken, was das Zeug hält.

Traditionell besuchen die Menschen des Nahen Ostens am Morgen des 25. Dezember ihre Freunde. Dort werden ihnen Kaffee, Liköre, Gebäck und gesüßte Mandeln offeriert. Das wichtigste Festmahl der Weihnachtszeit findet zu Mittag des 25. Dezember statt. Dann kommt die gesamte Familie normalerweise im Haus ihres ältesten Familienmitglieds zusammen.

Das Essen besteht häufig aus Hühnchen mit Reis, sowie Kubbeh, einem Brei aus zerkleinertem und gekochtem Weizen vermischt mit Fleisch, Zwiebeln, Salz und Pfeffer. Zum Nachtisch gibt es natürlich die emsig hergestellten Gebäckspezialitäten


Weihnachtsmärkte

Wir haben sie! Die Termine der wichtigsten Weihnachtsmärkte rund um den Globus: