Weihnachten in Europa

Sitten, Riten und Legenden aus allen Erdteilen

Norwegen: Ein Kobold bringt die Geschenke

Der norwegische Weihnachtsmann heißt "Julenisse" und ist eine Art lustiger Kobold. Seine Aufgabe ist nicht nur, einen Sack mit Geschenken zu bringen, desweiteren wacht er quasi als guter Geist über Haus und Hof der Menschen - und besonders über die Kinder.

Mit einem Reisbrei zum Frühstück beginnen viele der Norweger den Heiligabend. Bis zum Abend bleibt dies die einzige Mahlzeit. Und bevor sie sich an dem üppigen Weihnachtsmahl gütlich tun, gilt es zuerst, den Julenisse zu versorgen. Dazu wird ein Teller mit Brei, geschmolzener Butter, Zucker und Zimt zum Beispiel in der Scheune des Hofes platziert.

Am Abend werden im Kreise der Familie die Lichter des Weihnachtsbaumes entzündet und das Weihnachtsevangelium gelesen. Anschließend fassen sich alle an den Händen, stimmen ein Lied an und umkreisen den Baum. Erst nach dem Essen folgt die Bescherung. Das Festmahl fällt übrigens eher bescheiden aus, wahrscheinlich ein Relikt aus der Zeit vor der Reformation, als Heiligabend ein Fastentag war.


Weihnachtsmärkte

Wir haben sie! Die Termine der wichtigsten Weihnachtsmärkte rund um den Globus: