Die Geschichte des Adventskalenders

Wann ist endlich Weihnachten?

Wann ist es endlich Weihnachten? Wie oft muss ich noch aufstehen? Diese Fragen aus Kindermund gibt es seit Weihnachten gefeiert wird, und vor allem seit es aus diesem Anlass Geschenke gibt.

Jeder Tag, der die Kleinen dem großen Ereignis ein Stück näher bringt, ist ein freudig vollzogener Schritt hin zur großen Bescherung. Und so ist es nicht verwunderlich, dass irgendwann im 19. Jahrhundert protestantische Familien begannen, eine Art Countdown für Weihnachten einzuführen.

Entweder wurden peu à peu 24 Bilder an die Wand gehängt oder die Eltern malten 24 Kreidestriche an die Tür. Jeden Tag durften die Kinder einen davon abwischen.

Eine weitere Variante des Wartens auf Weihnachten hat mit dem Brauch zu tun, Krippen aufzustellen. Je näher Heiligabend rückte, desto mehr Strohhalme wurden in die Krippe gelegt. Heute einer für den Ochsen, morgen einer für den Esel und so weiter, bis zum Schluss das Jesuskind mit einem Strohhalm bedacht wurde.

Der erste gedruckte Adventskalender entstand im Jahre 1908. Sein Schöpfer war Gerhard Land, ein Pfarrerssohn aus dem schwäbischen Maulbronn. Als Teilhaber einer lithographischen Anstalt erinnerte er sich an seine Kindheit. Seine Mutter hatte ihm zu Weihnachten immer 24 Kästchen auf einen Karton gemalt und auf jedes ein "Wibele" genäht, ein kleines Bild.



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