Der Weihnachtsbaum - das Symbol zum Fest

Wahrscheinlich standen die ersten Tannenbäume zu Weihnachten im Südwesten Deutschlands und im heutigen Elsaß.

Schon Mitte des 16. Jahrhunderts soll es in Straßburg einen regelrechten Handel mit Weihnachtsbäumen gegeben haben. Doch erst als die Reformatoren um Martin Luther die Tanne zu ihrem Weihnachtssymbol erkoren - die Katholiken hatten seit Franz von Assisi die Krippe - verbreitete sich der Brauch im ganzen Land.

Konfessionsübergreifend eroberte der Tannenbaum die Wohnzimmer in der Zeit der Freiheitskriege gegen Napoleon. Der Baum wurde damals zum Sinnbild des Deutschtums und unabhängig von der Glaubensrichtung als Bestandteil des Weihnachtsfestes anerkannt.

Hessische Soldaten, die im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg dienten, machten den Weihnachtsbaum auch in der Neuen Welt populär. Eine Hochzeit trug die Sitte nach Frankreich: Nach ihrer Vermählung mit dem Prinzen von Orléans im Jahre 1840 bestand die Prinzessin von Mecklenburg auch in der Fremde auf ihrem geliebten Tannenbaum.

Nach und nach verbreitete sich der Brauch in ganz Europa und so ist heute für die meisten Menschen ein Weihnachten ohne geschmückten Baum kaum denkbar. Einer der größten Weihnachtsbäume steht in Straßburg. Er misst in der Regel rund 30 Meter. Etwas Besonderes ist auch die Tanne auf dem Londoner Trafalger Square. In Erinnerung an den gemeinsamen Kampf der Engländer und Norweger gegen Nazi-Deutschland wird sie jedes Jahr aus Oslo eingeflogen.



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