Weihnachtsland Sachsen

Glanzpunkte in den Städten im Advent: erzgebirgische Weihnachtswelt

Jahrhundertealte Weihnachtstraditionen, heimeliges Flair in den Städten: nicht umsonst gilt Sachsen als das Weihnachtsland schlechthin. Sei es der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands – der seit 1434 veranstaltete Dresdner Striezelmarkt, der größte Adventskalender der Welt auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt, Erzgebirgsflair auf dem Chemnitzer Marktplatz, der weltberühmte Dresdner Christstollen, die Herrnhuter Adventssterne oder Pulsnitzer Pfefferkuchen. Veranstaltungen wie Weihnachtssingen in Kirchen und auf Plätzen, Mettenschichten, Bergaufzüge, Weihnachtsmärkte aller Art reihen sich im „sächsischen Adventskalender“ wie eine Lichterkette aneinander.

Chemnitz: erzgebirgische Weihnachtswelt

Eine echte erzgebirgische Weihnachtswelt bietet der traditionsreiche Chemnitzer Weihnachtsmarkt seinen Besuchern noch bis zum 23. Dezember. Die zwölf Meter hohe, fünfstöckige Weihnachtspyramide, ein fünf Meter hoher Schwibbogen, eine überdimensionale Spieldose und weitere erzgebirgische Traditionsfiguren wie Nussknacker, Bergmann und Engel stehen für das typische Kunsthandwerk der Region. An den 200 Holzhütten rund um das Rathaus locken weihnachtliche Leckereien, Baumschmuck und vor allem traditionelle erzgebirgische Volkskunst. Auf dem angrenzenden Mittelaltermarkt können die Besucher historisch gekleideten Handwerkern über die Schulter schauen.

Wer das weihnachtliche Chemnitz erkunden möchte, sollte am 11., 16., 19. und 22. Dezember an einem der Stadtrundgänge unter dem Motto „24 Fenster, Tore und Portale - Die Stadt als Adventskalender“ teilnehmen.

Reifendrehen und Spitzenklöppeln

Kaum ein anderer Landstrich in Sachsen ist für seine weihnachtlichen Rituale so bekannt wie das Erzgebirge – und für seine weltweit einzigartige Tradition der Holzkunst- und Spielzeugherstellung. In einer Vielzahl heute noch erhaltener Handwerksbetriebe kann man den Handwerksmeistern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen: beim Reifendrehen in einer Seiffener Spielzeugmacherwerkstatt oder Spitzenklöppeln in einer Stube in Annaberg-Buchholz. Besonders die geschnitzten und gedrechselten Meisterwerke in festlich erleuchteten Fenstern erzählen eindrucksvoll von der Liebe der Bergmänner zum Licht. Sehr ergreifend sind die Bergparaden und Bergaufzüge in den Hochburgen des ehemaligen Silbererz-Bergbaus in Annaberg-Buchholz, Freiberg, Zwickau oder Seiffen.

Romantischer Weihnachtszauber in kleinen Städten

Äußerst beliebt ist ein Bummel durch die romantischen kleineren Städte Sachsens. So lädt Görlitz zum Christkindelmarkt zwischen prächtigen Handelshäusern der Renaissance und des Barock ein, verspricht der Radebeuler Familienweihnachtsmarkt in Altkötzschenbroda Märchen, Geschenkideen und Gaumenfreuden und ist das Renaissance-Gewandhaus in Zwickau die Kulisse für den hiesigen Weihnachtsmarkt. Überall lässt es sich in den hübsch beleuchteten Innenstädten wunderbar nach Geschenken Ausschau halten wie in den kleinen verwinkelten Gassen von Meißen oder den romantischen Straßen zwischen den Bürgerhäusern in Pirna oder in der schönsten deutschen Renaissancestadt Torgau.

Und ganz nebenbei lohnt sich der Blick in beeindruckende Ausstellungen wie die weltgrößte Mineraliensammlung „Terra mineralia“ in Freiberg, Holzbildhauerkunst aus aller Welt im Daetz-Centrum Lichtenstein bei Chemnitz, ins einzige deutsche Spitzenmuseum Plauen oder ins August-Horch-Museum Zwickau. In der kleinen Stadt Pulsnitz zwischen Bautzen und Kamenz werden seit Jahrhunderten Pfefferkuchen gebacken – in traditionsreichen Pfefferküchlereien nach alten Rezepturen. Ein Weihnachtsfest ohne die berühmten Pulsnitzer Spitzen ist undenkbar.

Alles weitere über das Weihnachtsland Sachsen findet man unter: www.sachsen-tourismus.de.



Weihnachtsmärkte

Wir haben sie! Die Termine der wichtigsten Weihnachtsmärkte rund um den Globus: