Christkind unterm Goldenen Dachl

In Innsbruck hat die märchenhafte Vorweihnachtszeit begonnen

In Innsbruck erleben Gäste die Tiroler Bergweihnacht in allen Varianten: Fünf Christkindlmärkte verzaubern durch ihren individuellen Charme – elegant, traditionell oder märchenhaft. Neu in diesem Winter: Der „Kunstvolle“ am Wiltener Platzl begeistert mit Geschnitztem, Gestricktem, Bemaltem und allerlei feinstem Kunsthandwerk.

Wenn ein funkelndes Lichtermeer über den Plätzen schwebt und der Duft nach Zimt und Mandeln in der Luft liegt, dann ist endlich Adventszeit. Innsbruck ist wohl eine der romantischsten Städte im Alpenraum, um sich auf die Festtage einzustimmen. Die Tiroler Bergweihnacht beginnt bereits Mitte November und dauert bis in den Januar an – ein ideales Ausflugsziel nach den Feiertagen oder im neuen Jahr zum Abschluss der Weihnachtsferien. Für jeden Geschmack gibt es den passenden Christkindlmarkt: Insgesamt fünf verschiedene Märkte mit ganz unterschiedlichem Charakter sind auf die schönsten Gassen und Plätze Innsbrucks verteilt.

Handgearbeitete Deko- und Geschenkideen auf dem „Kunstvollen“

Das neu renovierte Wiltener Platzl unweit der Maria-Theresien-Straße verwandelt sich vom 28. November bis 23. Dezember (Montag bis Freitag, 16 bis 20 Uhr) in den „Kunstvollen“, wo es neben weihnachtlichen Leckereien vor allem Kunsthandwerk zu bewundern und kaufen gibt. Von handgeschnitzten Krippen über mundgeblasene Christbaumkugeln bis hin zu filigraner Goldschmiedekunst zeigt der „Kunstvolle“ jede Facette des Kunsthandwerks.


Traditioneller Christkindlmarkt unter dem „Goldenen Dachl“

Der größte der fünf ist der Christkindlmarkt in der Innsbrucker Altstadt direkt unter dem Wahrzeichen der Stadt, dem „Goldenen Dachl“. Er begann bereits am 15. November und dauert noch bis 23. Dezember. Jeweils von 11 bis 20 Uhr eröffnet sich den Besuchern ein reiches Angebot an liebevoll geschmückten Verkaufsständen. Als Besonderheit begeistern hier weihnachtliche Klänge der Innsbrucker Musikschüler und Märchenvorführungen aus dem „Theaterwagen“. Tipp für Familien: Die „Märchengasse“ mit 24 lebensgroßen Figuren aus bekannten Märchen.

Familienchristkindlmarkt mit lebendiger Weihnachtskrippe

Familien finden ihr vorweihnachtliches Paradies auf dem Innsbrucker Marktplatz vom 15. November bis 23. Dezember, täglich von 11 bis 21 Uhr. Dort freuen sich die Kleinen über Kasperl-Aufführungen, Märchenerzähler, einen Streichelzoo und seit neuestem auch eine lebendige Weihnachtskrippe – da fällt das lange Warten auf das Christkind gar nicht mehr so schwer.

Weihnachtliche Allee in Innsbrucks Prachtstraße

Um dem regen Treiben auf dem Hauptplatz zu entfliehen empfiehlt sich der Besuch des exklusiveren Marktes auf der Maria-Theresien-Straße. Funkelnde Kristallbäume strahlen über den weihnachtlich geschmückten Ständen und bilden eine glitzernde Allee. Dieser etwas modernere Markt mit seinem außergewöhnlichen Angebot ist vom 25. November bis 6. Januar, täglich von 11 bis 20 Uhr, zu bestaunen (Ausnahmen sind der 24. Dezember: 11 Uhr bis 15 Uhr und der 25. Dezember: geschlossen).

Panoramachristkindlmarkt: Weihnachtlicher Genuss mit Weitblick

Hoch über den Dächern der Stadt zeichnet sich der Panoramachristkindlmarkt auf der Hungerburg durch seinen atemberaubenden Blick auf die Stadt aus. Der Markt ist direkt an der Nordkettenbahn gelegen und vom Stadtzentrum in zehn Minuten erreichbar – die Gondelfahrt allein ist schon ein Erlebnis für sich. Tipp: Bei Nacht ist der Blick über das Lichtermeer der Stadt besonders beeindruckend. Panorama samt Glühwein sind vom 25. November bis 18. Dezember, jeweils von Freitag bis Sonntag (12 bis 19 Uhr), zu genießen.



Weihnachtsmärkte

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