Schnitzkunst, Speck und Schneeskulpturen

Südtiroler Grödental versetzt im Advent seine Besucher in besinnliche Stimmung

Rund um Weihnachten gibt es im Grödental zauberhafte Traditionen zu entdecken, die das Warten auf das Christkind verkürzen: Das Dorfzentrum von St. Ulrich verwandelt sich in einen „belebten“ Adventskalender. An Heiligabend bekommt in St. Christina die größte handgeschnitzte Holzkrippe der Welt Zuwachs. Und: „Sagenhafte“ Schnee-Schnitzkunst gibt es in Wolkenstein zu bewundern.

Rund um Weihnachten versetzt jeder der drei Orte des Grödentals seine Besucher auf ganz eigene Art und Weise in eine besinnliche und festliche Stimmung:

Rekord-Krippenkunst und Holzschnitztradition

In St. Christina bekommt an Heiligabend die größte handgeschnitzte Krippe der Welt Zuwachs: Im ganzjährig offenen Ausstellungsstall gesellt sich eine Hirtin mit Kind zu den inzwischen 14 überlebensgroßen Grödner Krippenfiguren. Einblicke in die lebendige Holzschnitztradition des Grödentales – die aus der über 400 Jahre alten Familientradition, im Winter Werkzeuge, religiöse Figuren und Kinderspielzeug für die Frühjahrsmärkte herzustellen, hervorgeht – gibt es in der Vorweihnachtszeit bei der Krippenausstellung in St. Ulrich vom 27. November 2011 bis 8. Januar 2012 sowie auf dem Christkindlmarkt in St. Christina vom 3. bis 30. Dezember 2011.

Belebter Adventskalender in St. Ulrich

Das Dorfzentrum in St. Ulrich verwandelt sich im Advent mit seinen kleinen Boutiquen und Läden in einen „belebten“ Adventskalender. Vom 1. bis 24. Dezember erleben Besucher ganz besondere Überraschungen: Tag für Tag versüßen liebevolle Ausstellungen, Verkostungen von Schokolade, Südtiroler Speck und Käse, weihnachtliche Konzerte, Schnitzvorführungen oder Fackelwanderungen die Wartezeit auf das Christkind.

Schnee-Schnitzkunst in Wolkenstein

Aber nicht nur Holz verwandelt sich durch die Kunstfertigkeit der Grödner Schnitzer in wahre Meisterwerke, rund um Weihnachten wird in Wolkenstein sogar Schnee – so er denn kommt – und Eis zu einem sagenhaften Schnitz-Kunstwerk: Ob König Laurins Rosengarten, die Bleichen Berge oder die Mondkönigin, beim 16. Grödner Schneeskulpturen-Wettbewerb wird durch die Hand von Grödner Künstlern vom 20. Dezember 2011 bis 5. Januar 2012 einfacher Schnee zur „Dolomitensage“. So entsteht auf der Wiese vor dem Gemeindehaus in Wolkenstein ein beeindruckendes überdimensionales 8 mal 8 mal 4 Meter großes Kunstwerk.

Bereits im Oktober reichen Grödner Holzschnitzbetriebe ihre Entwürfe bei der heimischen Jury ein. Diese lädt den Gewinner zur Endausscheidung und Umsetzung seiner Kreation ein. Das kunstvolle Meisterwerk sorgt dann bis zur Schneeschmelze für Aufsehen. Tipp: Kunstliebhaber und Neugierige können dem Künstler an allen Eventtagen genau auf die Finger schauen.

Infos gibt es hier.



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