Mittelalterliches Wintermärchen

Historisches Rathaus bildet stimmungsvollen Rahmen für Rothenburger Reiterlesmarkt

Alle Jahre wieder verwandelt sich das mittelalterliche Rothenburg in ein Wintermärchen. Schon seit dem 15. Jahrhundert wird die festliche Adventszeit durch einen wundervollen Weihnachtsmarkt begleitet.

Auf über 500 Jahre gelebte Tradition kann dieser Markt zurückblicken und es hat sich seit dieser Zeit wohlweislich nur wenig an seinem historischen Ursprung geändert. Begleitet wird der Reiterlesmarkt durch eine Vielzahl kultureller Veranstaltungen. Höhepunkte des Marktes sind jedoch die Auftritte des „Rothenburger Reiterle“.

Freundlicher Bote

Das namensgebende „Reiterle“ hat seinen Ursprung in grauer Vorzeit. Es galt unseren Vorfahren als Abgesandter einer anderen Welt, der zur Winterzeit mit den Seelen der Verstorbenen durch die Lüfte schwebte. Über die Jahrhunderte hat sich jedoch das Bild dieser mystischen Figur gewandelt. Während man früher vor dieser unheimlichen Figur zitterte, freuen sich heute Groß und Klein auf sein Erscheinen. Aus dem wilden Gesellen ist ein freundlicher Bote geworden.

Der Rothenburger Reiterlesmarkt hat noch bis 23. Dezember seine Pforten geöffnet.
Zu den täglichen Veranstaltungen gehören die Stadtführung beginnend am Marktplatz (bis 8. 1. 2012 jeweils um 11 Uhr), die Kirchenführung in St. Jakob (bis 6. 1. 2012 jeweils um 11 und um 14.30 Uhr), der Rundgang des „Pelzmärtels“ auf dem Reiterlesmarkt (bis 23. 12., jeweils um 16.30 Uhr), das Konzert auf den Reiterlesmarkt (17.30 Uhr), die Geisterführung anno 1399 (außer 24./25.12.) beginnend jeweils um 18 Uhr am Marktplatz-Brunnen und die Führung mit dem Nachtwächter (außer 24./31.12.), die jeweils um 21.30 Uhr am Marktplatz beginnt.



Weihnachtsmärkte

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